PD Dr. Patricia A. Gwozdz 

Literatur | Kultur | Wissenschaft

Lesen in Konstellationen – Interdisziplinär denken – Wissenskulturen vereinen

Aktuelle Vorträge 2022/23

Pagan Queer Desire on Instagram (Madrid)

Subversive Hercules: How to fashion queer desire in Popular Culture & on Instagram, zusammen mit PD Dr. Markus Lenz, Vortrag auf der Internationalen Konferenz: Pagan Pornotopias (Imagines 8), Universidad Autónoma de Madrid (Spain) on September 27th-29th, 2023

Fast Food Watching (Paderborn)

Fast Food Watching: Vom "Gender Trouble" zur Netflixierung des "Gender Pulp" bei Álex Pina, Vortrag im Rahmen des Masterkurses Romanistik zur Fremdsprachendidaktik und Fernsehserien, Universität Paderborn, 12. Januar 2023

Literaturwissenschaft als Provokation der Ideengeschichte? (Heidelberg)

“der Wind des Absoluten in den Segeln des Begriffs”. Von der Begriffs- zur Ideengeschichte am Beispiel von Ecce homo/figura, Vortrag zum Workshop: Ideengeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft? Alte und neue Zugänge zur literatur- und kulturwissenschaftlichen Ideenhistoriographie, Heidelberg, 2.-3. Dezember 2022

Virginia Woolf & Simone de Beauvoir (Paris)

Through the splintered Looking-Glass. Revisiting the mirror metaphor in Virginia’s and Simone’s Life Writing, Vortrag auf der Internationalen Konferenz: Virginia Woolf & Simone de Beauvoir: Intersections and Resonances Virginia Woolf & Simone de Beauvoir: intersections et résonances, Paris, Sorbonne Nouvelle, 29.-30. September 2022

Digitale Erzählkultur Frankreich (Wien)

L’Éducation sentimentale-digitale: Die Instagram(m)atisierung der literarischen Erzählkultur in Frankreich und ihre didaktischen Potentiale, Vortrag auf dem Frankoromanistentag der Universität Wien vom 21.-24. September 2022

Fast Food Reading (Potsdam)

Erzählen en miniature: Fast Food Reading im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit, Vortrag im Rahmen des Habilitationskolloquiums gehalten am 2.2.22 an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam

Projekte

Von den Literaturen der Welt außerhalb und innerhalb Europas zu Bildern in Bewegung und den Lebensformen der Ma(n)chines: hier gibt es Einblicke in internationale Konferenzen, Workshops und Symposien.

Publikationen

Ich beschäftige mich quer zu den philologischen Disziplinen als Vergleichende Literaturwissenschaftlerin mit Themen der Life Sciences, der Medical Humanities, der populären Wissenschaft, der interdisziplinären Begriffsgeschichte, den Memory Studies und der digitalen Erzählkultur auf Instagram.

Ein Streifzug durch meine Monographien, Sammelbände und Aufsätze!

Lehre

Nur wer vergleicht, kann kombinieren, und nur wer kombiniert, kann eigene Thesen entwickeln und Kompetenzen transdisziplinärer Verknüpfung vertiefen. 

Forschungsschwerpunkte

Interdisziplinäre Begriffsgeschichte

Aus Bewegung entstehen Figuren. Wir leben und denken in Figuren. Die Natur figuriert, der Mensch entziffert und zeichnet Figuren. In meiner Habilitationsschrift "Ecce figura. Anatomie eines Konzepts in Konstellationen" bin ich den theologischen, philosophischen und literarischen Spuren dieses Begriffs nachgegangen – von Tertullian bis Paul Valéry von Augustinus bis Nietzsches Zarathustra und darüberhinaus. Ein Kompendium an Lektüren zwischen Vergangenheit und Zukunft, Genesis und Genealogie, Kreaturen ohne Gott und Gebärmütter contra genus – open to revision! 

Theorie & Geschichte populärer Wissenschaft

Interdisziplinarität ist oft nur ein modisches Schlagwort und Transdisziplinarität ein utopischer Fluchtpunkt. Die populäre Wissenschaft hat in ihrer langen Geschichte beide Formen der Kommunikation genutzt und damit Theorien, Thesen und Ideologien außerhalb und innerhalb des akademisch-wissenschaftlichen Feldes gefördert. Wer wissen will, wie Wissenschaftskommunikation heute funktioniert, darf die lange Geschichte ihrer Entwicklung nicht unterschlagen. Um den "Homo academicus" und seine Libido sciendi zu verstehen, muss man begreifen, warum er Angst hat, den Begriff des "Populären" in den Mund zu nehmen.

Medical Humanities & Life Writing

Ist die Medizin eine Heilkunst? Oder heilt uns die Literatur und das Schreiben, weil wir durch sie unserem Leiden eine neue Form geben und es ertragbarer machen? Das Forschungsfeld der Medical Humanities und der Narrative Medicine vereinen Wissenskulturen und Lebenswelten von Ärzten:innen und Patienten:innen, von Schriftsteller:innen und Künstler:innen, von Wissenschaftler:innen und Laien, die versuchen, sich nachhaltig und produktiv über Konzepte der Krankheit, der Gesundheit und der Genesung auszutauschen. Das ist ein vielversprechendes Unterfangen, an dem ich mich als Forschende und Lehrende beteiligen möchte.

Digitale Erzählkukltur

In meinen Aufsätzen und Vorträgen beschäftige ich mich auch mit der digitalen Erzählkultur auf Instagram und untersuche vergleichend die unterschiedlichen Formen der #microrrelatos, #microfiction, #flashfiction, #micronouvelle im Spanischen, Französischen und Englischen. Mein Fokus liegt vor allem auf einer medienphilosophischen Kritik der ästhetischen Urteilskraft im digitalen Habitat, die ich auch auf die populäre Wissenschaft ausdehnen möchte. Im Online Magazin von Velbrück Wissenschaft könnt Ihr mehr dazu lesen. Follow me!

Follow me on Instagram

Auf Instagram bin ich Sammlerin der digitalen Erzählkultur und poste als teilnehmende Beobachterin der Community meine aktuellen Lektüren auf Reisen oder von zu Hause, für die Arbeit oder nur zum Spaß. Auch über aktuelle Themen meiner Seminare, Vorlesungen oder Tagungen werde ich regelmäßig berichten. Ansonsten bin ich auch auf Twitter zu finden.